Wichtelpostfach: persönliche Sprachnachrichten vom Weihnachtswichtel
Kostenlos · Wichtelbotschaften bis 15. Januar 2027
Das Wichtelpostfach ist mein Weihnachtsgeschenk an Familien, Kitas und Schulen. Es ist kostenlos und zeigt gleichzeitig, was KI leisten kann, wenn Briefe und persönliche Informationen nicht an externe KI-Dienste weitergegeben werden.
Die Idee
In vielen Familien zieht im Dezember ein Wichtel ein. Er wohnt hinter einer kleinen Tür, schreibt den Kindern Briefe und stellt kleinen Unfug an. Mit dem Wichtelpostfach kann er jetzt sogar sprechen.
Eltern legen ein Konto an, geben ihrem Wichtel einen Namen und suchen ihm eine von über 50 Stimmen aus. Dann schreiben sie einen Brief, und der Wichtel liest ihn als persönliche Sprachnachricht vor.
Die fertige Wichtelbotschaft lässt sich direkt anhören, als MP3 herunterladen oder über einen QR-Code an der Wichteltür abspielen. Dafür ist keine Anmeldung erforderlich.
Warum auf eigener Hardware?
Briefe an Kinder enthalten Namen, Vorlieben und manchmal auch kleine Familiengeheimnisse. Das sind keine Informationen, die ich an einen externen KI-Dienst weitergeben möchte.
Deshalb läuft die gesamte Verarbeitung des Wichtelpostfachs auf eigenen Servern in Aerzen. Briefe und Kindernamen werden nicht an externe Anbieter übertragen.
Auch die Speicherung ist zeitlich begrenzt: Neue Wichtelbotschaften können bis zum 15. Januar 2027 erstellt und bis zum 31. Januar heruntergeladen werden.
Am 1. Februar 2027 werden alle Konten samt Briefen und Wichtelbotschaften gelöscht. Familien können ihre Briefe bereits vorher selbst löschen.
Der Weg eines Briefs
Prüfen. Ein Wortfilter und ein Sprachmodell prüfen den Brief und den Namen des Wichtels darauf, ob die Inhalte für Kinder geeignet sind.
Vorbereiten. Emojis werden entfernt, aus „HATSCHIIII“ wird „Hatschi“, und für die Namen der Kinder verwendet der Wichtel die Aussprache, die die Eltern im Profil hinterlegt haben.
Einsprechen. Der Wichtel spricht den Brief Abschnitt für Abschnitt mit seiner eigenen Stimme ein.
Nachhören. Eine Spracherkennung hört jeden Abschnitt erneut an und vergleicht die erkannten Wörter mit dem ursprünglichen Brief. Erkennt die Prüfung einen Fehler, wird der betroffene Abschnitt erneut eingesprochen.
Zusammensetzen. Lautstärke und Tempo werden angeglichen und die einzelnen Abschnitte zu einer MP3-Datei verbunden. Anschließend bekommt die Familie eine E-Mail.
Bei meinen bisherigen Tests benötigt eine Sprachnachricht von einer Minute rund 16 Sekunden Rechenzeit.
Das Schwierige steckt im Detail
Ein falsch ausgesprochener Name kann die schönste Wichtelbotschaft verderben.
Deshalb verrate ich der Spracherkennung beim Nachhören die Namen der Kinder bewusst nicht. Sie soll aufschreiben, was der Wichtel tatsächlich gesagt hat – und nicht das, was sie erwartet.
Klingt ein Name trotzdem falsch, können die Eltern im Profil eine andere Schreibweise ausprobieren und sich die Aussprache direkt anhören, bevor sie den nächsten Brief erstellen.
Auch bei den Stimmen habe ich Wert auf die Details gelegt. Die Wichtelstimmen sind künstlich erzeugt und keiner bestimmten Person nachempfunden. Jede Stimme wurde aus einer kurzen Beschreibung erstellt und von mir persönlich angehört, bevor ich sie freigegeben habe.

KI für Ihren Betrieb – sensible Daten bleiben unter Ihrer Kontrolle
Viele Betriebe würden KI gerne nutzen, zum Beispiel für die Verarbeitung von Texten, Anfragen oder Belegen. Gleichzeitig möchten sie sensible Kunden- oder Geschäftsdaten nicht an externe KI-Dienste übertragen.
Das Wichtelpostfach zeigt, dass es auch anders geht: Die Verarbeitung läuft vollständig auf eigener Hardware. Mehrere automatische Prüfungen kontrollieren die erzeugten Sprachnachrichten auf Fehler.
Erzählen Sie mir, was in Ihrem Berufsalltag nervt.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich und läuft per Telefon oder Video. Ich höre zu und sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich helfen kann.
Für Ihre Nachricht reicht ein Satz: Was kostet Sie gerade unnötig Zeit? Wenn Sie möchten, nennen Sie auch passende Zeiten für einen Rückruf.
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