Website, Direktbuchung und Smart Home für meine Ferienwohnung
In Betrieb seit Januar 2026
Seit Oktober 2025 vermiete ich eine Ferienwohnung in Groß Berkel bei Aerzen. Eine zweite ist im Aufbau. Hier bin ich nicht nur Entwickler, sondern selbst der Kunde – und erlebe täglich, welche Abläufe Zeit kosten und wo Technik helfen kann.
Ausgangslage
Als ich mit der Vermietung begonnen habe, liefen die Buchungen ausschließlich über Airbnb und Booking.com. Das funktioniert, hat aber Nachteile: Für jede Buchung fallen Gebühren an, und wie ich meine Wohnung auf den Portalen präsentiere, kann ich nur teilweise selbst bestimmen.
Dazu kommen die kleinen Aufgaben rund um jeden Aufenthalt. Gäste reisen zu unterschiedlichen Zeiten an. Die Wohnung soll bei ihrer Ankunft warm sein, aber nicht tagelang leer beheizt werden. Und nach der Abreise möchte ich wissen, ob alle Fenster geschlossen sind und das Licht aus ist.
Ich wollte deshalb nicht einfach mehr Technik einbauen, sondern diese Abläufe miteinander verbinden.
Eine eigene Website mit Direktbuchung
Auf der Website von Cosy Comfort kann ich die Wohnung so vorstellen, wie ich es mir als Gast selbst wünschen würde: mit Bildern, einer ausführlichen Beschreibung, Informationen zur Umgebung, zur Anreise und Antworten auf häufige Fragen. Die Inhalte gibt es auf Deutsch und Englisch.
Verfügbarkeit und Preise kommen aus Smoobu. Das Buchungssystem gleicht die Belegung mit Airbnb und Booking.com ab. Gäste sehen damit auf meiner Website die aktuellen freien Termine und können direkt buchen, ohne erst auf ein Portal wechseln zu müssen.
Auch Gästebewertungen zeige ich dort; sie werden von mir selbst eingepflegt.
Die Besucherstatistik zeigt mir, dass die Seite regelmäßig aufgerufen wird – auch in der englischen Version. Ob ein Besuch später zu einer Buchung über ein Portal führt, kann ich daraus nicht sicher ableiten. Aber Gäste haben eine weitere Möglichkeit, sich über die Wohnung zu informieren.
Wenn Buchungsdaten das Smart Home steuern
Der spannendere Teil beginnt dort, wo die Buchung auf die Technik in der Wohnung trifft. Das Smart Home habe ich selbst geplant, eingerichtet und programmiert. Es verbindet den Zugang, das Tablet im Flur, die Heizungssteuerung und weitere Funktionen.
Jeder Gast erhält vor der Anreise einen persönlichen PIN-Code. Damit kann er selbstständig ins Haus und in die Wohnung – unabhängig davon, wann er ankommt. Im Flur begrüßt ihn ein Tablet mit seinem Namen und seinen Reisedaten. Diese Informationen übernimmt die Steuerung direkt aus der Buchung. Auf dem Tablet finden Gäste außerdem WLAN-Informationen, eine Wettervorhersage sowie die Bedienung für Licht und Heizung.
Auch die Heizung arbeitet mit den Belegungsdaten: Zwischen Aufenthalten senkt sie die Temperatur ab und vor der nächsten Anreise heizt sie rechtzeitig wieder vor. Wird ein Fenster geöffnet, reduziert sich die Heizung im betreffenden Raum. Nach dem Check-out schaltet sich das Licht aus.
Das spart mir einzelne Handgriffe und verhindert, dass die Wohnung bei Leerstand unnötig beheizt wird. Gleichzeitig kommen die Gäste in eine vorbereitete Wohnung.
Den Zustand der Wohnung im Blick behalten
Von unterwegs sehe ich, ob Türen und Fenster geschlossen sind. Wenn etwas Aufmerksamkeit braucht – etwa eine offen gebliebene Tür, Frostgefahr oder eine schwache Batterie –, bekomme ich eine Benachrichtigung.
Auch Stromverbrauch und Heizung erfasse ich. So kann ich besser einschätzen, welche Kosten bei einem Aufenthalt entstehen, und diese Erkenntnisse bei meiner Preisgestaltung berücksichtigen.
Wichtig ist mir dabei die Privatsphäre der Gäste: Ich sehe technische Zustände, keine Personen. Kameras oder Aufnahmen von Gästen gibt es in der Wohnung nicht.
Was das im Alltag verändert
Ich muss nicht für jede Anreise zur Schlüsselübergabe vor Ort sein. Die Heizung richtet sich nach der Belegung, statt während leerer Tage unverändert weiterzulaufen. Und ich muss nach einer Abreise nicht erst hinfahren, um zu prüfen, ob eine Tür oder ein Fenster offen geblieben ist.
Nicht jeder Schritt ist automatisiert – und das muss er auch nicht sein. Entscheidend ist, dass die Systeme die Informationen nutzen, die ohnehin vorhanden sind. So bleibt mehr Zeit für die Dinge, um die ich mich wirklich selbst kümmern möchte.
Dass die Technik auch bei Gästen ankommt, zeigen mir ihre Rückmeldungen:
„Die Unterkunft ist sehr liebevoll und schön modernisiert und gestaltet. […] Außerdem smart Home für die Heizung.“
Ein anderer Gast meldete sich sogar Monate nach seinem Aufenthalt noch einmal bei mir:
„Mir hat Ihr System zur Steuerung der Wohnung sehr gut gefallen. Ich habe gerade mit der Renovierung meiner eigenen Wohnung begonnen und würde mich gerne etwas inspirieren lassen.“
Was sich daraus übertragen lässt
An diesem Projekt gefällt mir besonders, dass nicht eine einzelne Website oder ein einzelnes Smart-Home-Gerät die Lösung ausmacht. Der Nutzen entsteht dort, wo Buchungssoftware, Zugang, Heizung und Informationen zusammenarbeiten.
Genau so gehe ich auch an andere Projekte heran: erst die Abläufe verstehen, dann vorhandene Systeme sinnvoll verbinden und nur dort etwas neu entwickeln, wo es wirklich gebraucht wird.
Die zweite Ferienwohnung ist im Aufbau und soll dieselben Funktionen bekommen.
Für wen das passt
Sie vermieten eine Ferienwohnung, betreiben eine Pension oder ein kleines Hotel? Eine eigene Website mit Direktbuchung und eine passende Automatisierung können Ihnen wiederkehrende Arbeit abnehmen und die Abhängigkeit von Buchungsportalen verringern.
Der Gedanke dahinter ist nicht auf Ferienwohnungen beschränkt: Auch in Büros, Praxen oder Werkstätten lassen sich vorhandene Programme, Geräte und Abläufe so verbinden, dass Informationen nicht mehrfach eingegeben und Routineaufgaben nicht jedes Mal von Hand erledigt werden müssen.
Erzählen Sie mir, was in Ihrem Berufsalltag nervt.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich und läuft per Telefon oder Video. Ich höre zu und sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich helfen kann.
Für Ihre Nachricht reicht ein Satz: Was kostet Sie gerade unnötig Zeit? Wenn Sie möchten, nennen Sie auch passende Zeiten für einen Rückruf.
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